Hausfrauenkredit ohne Einkommensnachweis für 30 Tage. Hier im Vergleich.

 

Minikredit für Geringverdiener

Der Begriff „Hausfrauenkredit“ stammt aus einer Zeit, als die Verteilung der Aufgaben in einem Privathaushalt noch von einer geschlechterspezifischen Rollenverteilung geprägt war. Damals sicherte der berufstätige Ehemann als Alleinverdiener das Einkommen der Familie, während die Ehefrau vornehmlich Pflichten im Haushalt wahrnahm und über kein eigenes Einkommen verfügte. In der Gegenwart wird der „Hausfrauenkredit“ mehrheitlich als Minikredit für Geringverdiener bezeichnet.

Kredit als Hausfrau: Minikredit für bestimmte Zielgruppen

Ehegatten, die nicht über ein eigenes Einkommen verfügen, haben gemäß §§ 1360 bis 1360b BGB ein Mitbestimmungsrecht über die Verwendung des Einkommens, das der Ehepartner erzielt. Damit werden die Vertreter dieser Personengruppe in die Lage versetzt, ein Darlehen bei der Bank aufzunehmen. In der Regel handelt es sich um einen Minikredit von bis zu 5.000 Euro. In der Gegenwart ist die Vergabe derartiger Kleinkredite jedoch nicht mehr auf eine bestimmte Zielgruppe beschränkt. Beantragen können das Darlehen alle Personen, die kein festes Einkommen erzielen oder nur eingeschränkt kreditwürdig sind. Das gilt auch für Geringverdiener, die in einem 450-Euro-Job beschäftigt sind. Dazu gehören folgende Personengruppen:

  • Ehepartner ohne eigenes Einkommen
  • Rentner
  • Auszubildende und Studierende
  • ein alleinerziehender Elternteil
  • Verbraucher mit negativer Schufa
  • Personen, die als arbeitssuchend gemeldet sind

Dessen ungeachtet müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um einen Kredit als Hausfrau beantragen zu können. Die Antragsteller müssen die deutsche Staatsbürgerschaft nachweisen und ein Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben. Darüber hinaus muss eine finanzielle Absicherung über das Einkommen des Partners oder ein eigenes Einkommen vorliegen.

 

Hausfrauenkredit ohne Einkommensnachweis

Ohne Nachweis eines eigenen Einkommens oder das des Partners gestaltet sich die Kreditaufnahme schwierig. Die meisten Geldinstitute lassen die Antragsteller abblitzen und verweigern die Darlehensvergabe. Nur mit dem Erbringen von Sicherheiten lassen sich die Banken zu einer Kreditvergabe bewegen. Eine Möglichkeit bietet sich durch das Benennen eines Bürgen. Dieser springt dem Antragsteller finanziell zur Seite, wenn ein finanzieller Engpass droht und verpflichtet sich zur Übernahme der Ratenzahlung. Eine andere Form der Sicherheit ist eine Kapitallebensversicherung mit einem hohen Rückkaufwert, die auf den Namen des Antragstellers läuft. Für die Dauer der Rückzahlung wird die Police an das Geldinstitut abgetreten und nach erfolgter Tilgung dem Inhaber wieder ausgehändigt.

Minikredit ohne Schufa

Ein Minikredit ohne Schufa wird von einigen Kreditvermittlern und Direktbanken vergeben, wenn die Höhe der Darlehenssumme eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Meist handelt es sich um Darlehensbeträge bis zu einer Obergrenze von 1.000 Euro, die innerhalb weniger Wochen oder Monate zurückgezahlt werden müssen. Ein Minikredit ohne Schufa eignet sich für Personen, die aufgrund negativer Einträge in das Datenregister der Erfassungsstelle keine Chance auf einen regulären Ratenkredit haben. Die Vergabe der Darlehen ist nicht zweckgebunden und das Geld steht Ihnen in der Regel wenige Tage nach Antragstellung zur Verfügung. Bevor Sie sich für diese Variante des Hausfrauenkredits entscheiden, sollten Sie Ihre finanzielle Situation einer gründlichen Überprüfung unterziehen. Anderenfalls drohen Sie auch mit der Aufnahme eines Minikredites in die Schuldenfalle zu tappen, bei der Sie die Forderungen aus einem alten Kreditvertrag durch die Aufnahme eines neuen Darlehens begleichen. Bei einem Minikredit ohne Schufa-Abfrage müssen Sie in der Regel schlechtere Konditionen als für einen klassischen Ratenkredit in Kauf nehmen.