Ungeplante Ausgaben können das Haushaltsbudget in einer Familie oder einem Single-Haushalt übermäßig strapazieren. Flattert plötzlich eine hohe Rechnung ins Haus, muss das Auto dringend in die Werkstatt oder streikt ein Haushaltsgroßgerät, entsteht ein zusätzlicher Finanzbedarf, den zahlreiche Haushalte nicht aus den laufenden Kosten decken können. In der Regel handelt es sich um geringe Beträge im dreistelligen Bereich, die mit dem nächsten Loh- oder Gehaltseingang zurückgezahlt werden können. In diesem Fall schafft ein Minikredit für 30 Tage Abhilfe.

 

Minkredit für 30 Tage von Kurzzeit-Anbietern

Ein Minikredit im dreistelligen Bereich dient in der Praxis zur Überbrückung eines kurzfristigen finanziellen Engpasses. Das Geld wird in der Regel nur bis zum nächsten Gehaltseingang benötigt, danach erfolgt die Rückzahlung. Für Banken, egal ob Hausbank oder Direktbank, lohnt sich der Verwaltungsaufwand für derartige Minikredite nicht. Bedingt durch die kurze Laufzeit entstehen mehr Kosten, als durch die Zinsen eingenommen werden. Wenn Sie einen Minikredit für 30 Tage benötigen, beantragen Sie das Darlehen bei einem Kurzzeit-Anbieter. Unternehmen wie Vexcash, Cashper und Xpresscredit haben sich auf die Vergabe von Minikrediten spezialisiert. Die Anbieter werben mit kurzen Bearbeitungszeiten und Expressüberweisung. Allerdings können durch die Nutzung bestimmter Serviceleistungen Zusatzkosten entstehen.

Konditionen und Laufzeiten

Anbieter von Minikrediten unterscheiden in der Regel zwischen Neukunden und Bestandskunden. Bei Kunden, die erstmalig ein Darlehen in Anspruch nehmen wollen, darf die Höhe der Kreditsumme einen bestimmten Maximalbetrag nicht übersteigen. Bei Cashper sind dies beispielsweise 600 Euro. Haben Kunden ihren Kredit einmal oder mehrfach pünktlich zurückgezahlt, steigt die maximale Darlehenssumme an. Beispiel Cashper: Bestandskunden können bei dem Kurzzeit-Anbieter einen Kredit bis zu einer maximalen Höhe von 1.500 Euro aufnehmen. Die Jahreszinsen für das Kurzzeitdarlehen liegen etwa auf dem Niveau eines Dispokredites. Grundsätzlich liegt die Laufzeit bei 30 Tagen. In Ausnahmefällen kann jedoch auch eine längere Laufzeit vereinbart werden.

Sonderwünsche kosten extra

Die Anbieter von Minikrediten versprechen eine schnelle Bearbeitung des Kreditantrages. Im Standardverfahren dauert es bis zu vier Werktage, bis das Geld auf dem Konto des Antragstellers gebucht ist. Kunden haben die Wahl zwischen dem standardisierten Prozedere und der Inanspruchnahme einer Reihe von Sonderleistungen, die allerdings stets mit Extrakosten verbunden sind. Eine Blitzüberweisung binnen 24 Stunden, eine Blitzentscheidung über die Darlehenszusage und eine Rückzahlung in zwei statt einer Rate lassen sich die Anbieter bezahlen. Auch, wenn der Rückzahlungszeitraum auf bis zu 60 Tage ausgedehnt werden soll, fallen Extragebühren an. Einige Unternehmen bieten auch die Option, Angaben zum Arbeitgeber und zu den Einkommensverhältnissen zu verweigern. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, muss in der Regel ebenfalls mit Zusatzkosten rechnen.

 

Beantragung eines Minikredites für 30 Tage

Den Minikredit für 30 Tage beantragen Sie direkt auf der Homepage des Anbieters. Für die Bewilligung müssen Sie über ein geregeltes Einkommen verfügen und Angaben zur Höhe machen. Zwar führen die Kurzzeit-Anbieter auch eine Schufa-Abfrage durch (zumindest bei Neukunden), allerdings verhalten sich die Unternehmen weniger zurückhaltend als Banken bei negativen Einträgen. Dies eröffnet Personen die Möglichkeit, an einen Kredit zu gelangen, die von der Hausbank abgewiesen wurden. Insbesondere Bestandskunden müssen keine Beschränkungen befürchten, wenn bereits der eine oder andere Kredit vollständig und zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgezahlt wurde. Das eigentliche Antragsprozedere ist nur mit einem geringen Zeitaufwand verbunden. Nachdem Sie den Kreditbetrag und die Laufzeit ausgewählt haben, füllen Sie den Antrag aus, identifizieren sich und erhalten binnen kürzester Zeit einen Bescheid über die Bewilligung oder Ablehnung.