Festgeld sparen ist eine sichere Form der Geldanlage, wenngleich die Zinsen wegen der aktuellen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank auf historischen Tiefstständen verharren. Grund für die Misere ist die schwächelnde Wirtschaft in der Eurozone, die die EZB mit einer lockeren Geldpolitik seit Jahren zu bekämpfen versucht. Während Sparbücher und Tagesgeldkonten kaum noch Rendite abwerfen, bietet die Festgeldanlage wenigstens geringe Erträge durch Verzinsung. Hier finden Sie den Vergleichsrechner.

 

Schutz des Vermögens über den Einlagensicherungsfonds

Festgeld gilt als eine sichere Geldanlage. Das Vermögen ist innerhalb der Europäischen Union gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 geschützt. Das bedeutet, wenn das Geldinstitut in Zahlungsschwierigkeiten kommt, erhalten Sie auch bei einer Insolvenz Ihr Vermögen zurück. Für die Umsetzung sind die einzelnen Mitgliedsländer der EU zuständig. In Deutschland erfolgt die Absicherung über den Einlagensicherungsfond der Banken und Sparkassen. Einige Geldinstitute bieten ihren Kunden auch eine höhere Deckungssumme an. Bei außereuropäischen Banken sollten Sie vor der Festgeldanlage nachfragen, inwieweit Ihr Vermögen gesichert ist. Geldinstitute, die ihren Sitz außerhalb der EU haben, sind nicht an die gesetzlichen Vorgaben gebunden.

Festgeld sparen: Das ist zu beachten

Vor der Eröffnung eines Festgeldkontos sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass das Geld während der gesamten Laufzeit nicht zur Verfügung steht. Für finanzielle Notfälle sollte aus diesem Grund immer eine Reserve auf dem Tagesgeldkonto geparkt werden. Darüber hinaus sollten folgende Kriterien beim Festgeld sparen beachtet werden:

  • Renditeerwartung
  • Anlagehorizont
  • Mindestanlagesumme
  • Länge der Laufzeit
  • Höhe der Verzinsung
  • Sicherheiten bei außereuropäischen Banken

Da Ihnen das Festgeld für die Dauer der Anlage nicht zur Verfügung steht, sollten Sie sich für den finanziellen Ernstfall wappnen und eine stille Reserve behalten. Die Zinsen für eine zweijährige Geldanlage auf einem Festgeldkonto schwanken zwischen 0,45 % und 1,35 %. Ein Ratenkredit, der im Ernstfall unter Umständen in Anspruch genommen werden muss, kostet trotz Null-Zins-Politik der EZB in der Regel zwischen 3,6 % und 4,8 % effektiven Jahreszins.

 

Anlage statt Festgeld?

Bei Crosslend kann man relativ einfach eine viel bessere Rendite bekommen als mit Festgeldkontos. Schon ab 250€ ist es möglich in private Kreditprojekte in Deutschland und andere Länder in der EU zu investieren. Je mehr Risiko mann nehmen will, je höher die Rendite, bis zu mehr als 12% pro Jahr.

Aktuelle Zinssatz für das Festgeldkonto

Festgeld sparen eignet sich für Anleger, die mittelfristig Geld entbehren können und dabei von höheren Zinsen profitieren wollen. Grundsätzlich steigen die Zinsen mit der Dauer der Festgeldanlage. Die Banken vergüten auf der einen Seite das angelegte Kapital mit einem höheren Zinssatz als Gegenleistung dafür, dass sie über einen längeren Zeitraum über das Geld der Kunden verfügen können. Auf der anderen Seite profitieren Anleger vom Zinseszinseffekt. Gutgeschriebene Zinsen führen zu einer Vermehrung des Kapitals, was sich wiederum in einer höheren Zinsgutschrift niederschlägt. Die Höhe der Zinsen richtet sich nach dem Anlagevolumen und der Laufzeit. Wer bereit ist, länger auf sein Geld zu verzichten, kommt in der Regel in den Genuss höherer Zinsen. Bei einer Anlagedauer von 12 Monaten variieren die Zinsen der Geldinstitute gegenwärtig zwischen 1,3 und 0,1 Prozent. Etwas günstiger für die Anleger sieht es bei einem Anlagehorizont von drei Jahren aus. In diesem Bereich reicht die Spreizung von 2,04 % beim besten Anbieter bis hin zu 0,1 % bei anderen Geldinstituten. Um die zinsstärksten Angebote ausfindig zu machen, bietet sich ein Festgeldvergleich an, wie er auf einigen Finanzplattformen angeboten wird.

Unterschiedliche Laufzeiten beim Festgeld sparen

Die Angebote beim Festgeld sparen reichen von 30 Tagen bis zu einem Anlagezeitraum von 10 Jahren. Grundsätzlich gilt: Je länger der Anlagehorizont, desto höhere Zinsen zahlen die Geldinstitute. Vor einer übereilten Entscheidung müssen Sie allerdings bedenken, dass Sie vor dem Laufzeitende nicht auf das ersparte Vermögen zugreifen können. Bei einem dringenden zwischenzeitlichen Finanzbedarf müssen Sie auf die Kulanz der Bank hoffen, dass das die Festgeldanlage vorfristig aufgelöst wird. In der Regel ist dieser Schritt mit hohen Kosten verbunden, der die aufgelaufenen Zinserträge ganz oder teilweise aufzehren kann. Aus diesem Grund eignet sich das Festgeld sparen nicht als stille Reserve für unvorhergesehene Notfälle. Für die Festgeldanlage spricht darüber hinaus die Sicherheit dieser Form der Geldanlage. EU-weit sind Anlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Person und Bank über den Einlagensicherungsfonds der Banken und Sparkassen abgesichert.

Festgeld für 1 Jahr anlegen

Insbesondere in zinsschwachen Perioden sollte der Anlagehorizont nicht zu lang gewählt werden. Da der aktuellen Zinssatz über den gesamten Anlagezeitraum festgeschrieben wird, können bei einer langfristigen Festgeldanlage Zinsverluste entstehen, wenn der Leitzins kurz- oder mittelfristig wieder steigen sollte. In der Gegenwart legen viele Verbraucher Festgeld für 1 Jahr an, um am Ende der Laufzeit flexibel reagieren zu können. Festgeldanlagen für 12 Monate werden aktuell mit einem Prozentsatz zwischen 1,3 und 0,1 Prozent verzinst. Da die durchschnittliche Verzinsung eines Tagesgeldkontos bei 0,4 % liegt, lohnt sich die Anlage in Festgeld unterhalb dieser Zinsgrenze nicht. Allerdings kann der Ertrag mit einer gezielten Auswahl des Geldinstitutes innerhalb eines Jahres im Gegensatz zum Tagesgeldkonto mehr als verdoppelt werden. Wer also 12 Monate lang auf das Geld verzichten kann, trifft mit der Entscheidung für das Festgeld sparen die richtige Wahl.

Festgeldkonto Vergleich aktuell

Die Angebote der meisten Banken zum Festgeld sparen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Zinssatzes, sondern auch bezüglich der Mindesteinlage und der Obergrenze. Grundsätzlich kann ein Festgeldkonto bereits mit einem Mindestbetrag von 500 bis 1.500 Euro eröffnet werden. Manche Geldhäuser bieten Festgeld sparen auch ohne Mindesteinlage an. Wenn Sie jedoch auf hohe Zinserträge spekulieren, müssen Sie bedenken, dass die Höhe der Geldeinlage maßgeblich die Höhe der Erträge bestimmt. Ein aktueller Festgeldkonto Vergleich gibt Aufschluss über die besten Angebote in diesem Bereich der Geldanlage. In der Regel führt ein Link auf die Webseite des entsprechenden Anbieters, wo Sie Schritt für Schritt zur Eröffnung eines Festgeldkontos geleitet werden.