Eine Hypothek aufnehmen ohne Eigenkapital: es ist möglich! Der Kauf eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung ist mit erheblichen Kosten verbunden und die Aufnahme eines Darlehens ist zur Umsetzung dieses Vorhabens in der Regel unerlässlich. Um sich den Traum vom Wohneigentum zu erfüllen, sind viele Menschen bereit, sich zu verschulden und über eine lange Zeit an die Bank zu binden. Insbesondere junge Familien hatten noch keine Zeit, ein finanzielles Polster aufzubauen und verfügen häufig über kein Eigenkapital. Vor diesem Hintergrund stellt sich unwillkürlich die Frage, ob es möglich ist, eine Hypothek ohne Eigenkapital aufzunehmen. Zum Glück gibt es Anbieter wie Bon Kredit die dieses ermöglichen.

 

Hypothek aufnehmen: Voraussetzungen

Eine Hypothek ist ein zweckgebundenes Darlehen. Das bedeutet, dass das Geld ausschließlich zur Finanzierung einer Immobilie, zum Neubau oder zu Renovierungsarbeiten eingesetzt werden kann. Das Geld gebende Kreditinstitut wird als Miteigentümer an der Liegenschaft im Grundbuch eingetragen. Dieser Umstand hat zur Folge, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit durch den Darlehensnehmer, die Bank die Immobilie zwangsversteigern lassen kann oder unter eine Zwangsverwaltung stellt. Die wichtigste Grundvoraussetzung zur Aufnahme einer Hypothek ist damit das Vorhandensein einer Immobilie. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Eigentumswohnung, ein Eigenheim oder ein Mehrfamilienhaus handelt. ## Hypothek ohne Eigenkapital ist die Ausnahme Banken verhalten sich die der Vergabe eines Hypothekendarlehens sehr zurückhaltend, wenn kein Eigenkapital vorhanden ist. Grundsätzlich wird von Bauherren oder Immobilienkäufern ein Eigenanteil in Höhe von mindestens 20 Prozent der Kreditsumme verlangt. Der Grund für diese Vorgehensweise liegt im Sicherheitsrisiko, das die Bank trägt. Bei einer Vollfinanzierung ist die finanzielle Belastung des Kreditnehmers deutlich höher als bei einer 80-Prozent-Finanzierung. Zusätzlich kommen noch Nebenkosten für selbst genutztes Wohneigentum hinzu, die das Haushaltsbudget zusätzlich belasten. Viele Bauherren und Immobilienkäufer unterschätzen angesichts niedriger Zinsen das Risiko, den Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können. Gerät der Kreditnehmer mit der Ratenzahlung in Verzug, kann die Bank unverzüglich Maßnahmen einleiten, um eine Zwangsversteigerung anzustreben.

Hypothek ohne Eigenkapital bei hohem Einkommen

Der zunehmende Wettbewerbsdruck im Bankensektor hat seit einigen Jahren und Jahrzehnten zu einem Umdenken in der Branche geführt. Arbeitnehmer mit einem hohen monatlichen Einkommen können auf eine Hypothek ohne Eigenkapital hoffen, wenn sie nachweisen können, dass die Ratenzahlung nicht gefährdet ist. Die Angebote zur Vollfinanzierung zielen in erster Linie auf junge Familien, bei denen beide Partner berufstätig sind und die noch keine Zeit hatten, Eigenkapital anzusparen. Grundsätzlich sind diese Hypothekendarlehen mit schlechteren Konditionen ausgestattet, da die Bank ein überproportional hohes Risiko trägt. Der Eintrag im Grundbuch weist die Bank als Miteigentümer aus, der im Fall eines Zahlungsausfalls das Recht besitzt, auf die Immobilie zuzugreifen. Im Gegensatz zu Deutschland ist es In Holland und andere Länder kein Problem um eine Hypothek von mehr als 100% der Hauswert zu bekommen. Wenn mann in der Nähe der Grenze wohnt könnte es interessant sein um in Holland ein Haus zu kaufen mit einer holländischen Baufinanzierung.

Ermittlung der finanziellen Belastungsgrenze

Der Ermittlung der eigenen finanziellen Belastungsgrenze kommt eine große Bedeutung zu, wenn eine Immobilie ohne Eigenkapital über ein Hypothekendarlehen finanziert werden soll. Durch den fehlenden Eigenanteil entstehen höhere Kosten für Tilgung und Zinsen. Eine gründliche Analyse des eigenen Budgets ist aus diesem Grund Voraussetzung vor der Kreditaufnahme. Berücksichtigt werden müssen neben der Ratenzahlung die jährlichen Nebenkosten, die das selbst genutzte Wohneigentum verursacht, die Kosten für den eigenen Lebensunterhalt und die Betriebskosten. Anschließend erfolgt eine Gegenüberstellung zur bisherigen Mietzahlung und die Ermittlung der Differenz. Letztendlich müssen steuerliche Vorteile in die Rechnung einfließen, denn mithilfe der staatlichen Förderung für selbst genutzte Wohnimmobilien lassen sich einige Hundert Euro im Jahr sparen. ## Weiter lesen

 

Wer noch keine Möglichkeit hatte, Eigenkapital anzusparen und nicht über ein finanzielles Polster verfügt, muss nicht zwangsläufig die Träume vom Wohneigentum begraben. Betroffen sind häufig junge Familien, die in der Niedrigzinsphase die günstigen Konditionen ausnutzen wollen, selbst aber nicht über liquide Eigenmittel verfügen. Zu den Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Baufinanzierung ohne Eigenkapital gehören ein fester Arbeitsplatz und ein hohes Einkommen. Sind diese Bedingungen erfüllt, können Verhandlungen mit der Bank durchaus erfolgreich verlaufen.

Vollfinanzierung nur ohne Nebenkosten

Grundsätzlich gilt bei einer Baufinanzierung die Regel: 20 Prozent Eigenkapital sind erforderlich. Mindestens ein Fünftel der Investitionssumme zur Finanzierung eines Hauses sollten Bauherren mitbringen, um das Projekt auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Bei der Baufinanzierung ohne Eigenkapital müssen sich Bauherren an Spielregeln halten, die vom Geldinstitut vorgegeben werden. Dazu gehört die Tatsache, dass im Regelfall maximal 100 Prozent des Immobilienwertes über ein Darlehen abgedeckt werden. Nebenkosten, die nicht unmittelbar mit dem Bau des Eigenheims zu tun haben, müssen die Eigentümer selbst aufbringen. Dabei kann es sich um Notargebühren, Versicherungen und die Grunderwerbssteuer handeln. Diese Nebenkosten sollten unter allen Umständen aus eigener Kraft aufgebracht werden.

Bedingungen für die Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital stimmen Banken nur unter bestimmten Voraussetzungen zu. Zur wichtigsten Bedingung gehört ein krisensicherer Arbeitsplatz mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Als Idealfall gelten in diesem Fall Beamte, die über ein regelmäßiges Einkommen in feststehender Höhe verfügen. Die zweite Bedingung ist ein hohes Einkommen, über das die Schuldenlast nach der Aufnahme eines Baukredites abgetragen wird. Darüber hinaus sollte Klarheit über die Nutzungsdauer der Immobilie bestehen. Sollte durch einen berufsbedingten Umzug ein Verkauf des Eigenheims erforderlich werden, besteht die Möglichkeit, dass der Erlös aus dem Verkauf nicht die volle Darlehenssumme abdeckt. Wohlwollend werden Darlehensanträge von den Banken begutachtet, wenn die Bauherren in absehbarer Zeit mit einem größeren Geldeingang rechnen, der entweder aus einer Erbschaft stammt oder durch die Auszahlung einer Kapitallebensversicherung auf das Konto fließt.

Ungünstige Konditionen ohne Eigenkapital

Wer eine Immobilie ohne Eigenkapital finanziert, muss in der Regel mit einem Aufschlag beim Zins rechnen. Die Banken lassen sich das höhere Ausfallrisiko mit schlechteren Konditionen für den Bauherren bezahlen. Grundsätzlich gilt: Je geringer das Eigenkapital, desto höher der Zinsaufschlag. Gerechnet über eine 20-jährige Laufzeit summieren sich bereits geringe Zinsunterschiede im Bereich von 0,3 Prozent zu einer immensen Summe. Dieser Umstand muss bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital unbedingt berücksichtigt werden. Die Bank trägt dabei ein höheres Risiko, denn falls der Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen später nicht mehr nachkommen kann und das Haus zwangsversteigert wird, müssen die Kreditinstitute nicht selten einen Teil der Kreditsumme abschreiben.

Baufinanzierung ohne Eigenkapital: Schufa-Abfrage ist obligatorisch

Eine wichtige Voraussetzung bei der Vollfinanzierung einer Immobilie ist eine exzellente Bonität. Die Bank startet nach der Darlehensanfrage eine Schufa-Abfrage, um sich über die Zahlungsmoral des Antragstellers zu informieren. Ein einzelner laufender Ratenkreditvertrag stellt nicht zwangsläufig einen Hinderungsgrund für die Darlehensvergabe dar, kann aber unter bestimmten Umständen negative Auswirkungen auf die Bewilligung des neuen Darlehens haben. Vor diesem Hintergrund macht es keinen Sinn, die eigene finanzielle Situation im Gespräch mit dem Sachbearbeiter zu beschönigen.

Nachträglich Kapitalstock aufbauen

Sollte zum Zeitpunkt der Darlehensaufnahme zur Baufinanzierung nicht genügend Eigenkapital vorhanden sein, sollte schnellstmöglich mit dem Anlegen eines Kapitalstocks begonnen werden. Das kann durch Sparmaßnahmen im Haushalt oder durch eine höhere Tilgungsrate erreicht werden. Innerhalb weniger Jahre wächst auf diese Weise der Eigenanteil an der Gesamtfinanzierung. Zu Beginn muss bei diesem Modell eine höhere monatliche Belastung in Kauf genommen werden. Allerdings vermindert sich die Restschuld durch eine hohe Tilgungsrate bereits nach zehn Jahren signifikant. Grundsätzlich sollte eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital nur in Erwägung gezogen werden, wenn ein hohes Monatseinkommen und ein sicherer Arbeitsplatz vorhanden sind.

Weiter lesen