Rauchstopp als Ausgleich für Energiepreis und Inflation

Es gibt viele Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören: Gesundheit, soziales Unbehagen, Abhängigkeit und natürlich die hohen Kosten.

Ersparnis

  • Grob gesagt ist der eingesparte Betrag in Euro pro Jahr die Anzahl der pro Tag gerauchten Zigaretten mal mehr als hundert. Dreissig Zigaretten am Tag kosten also mehr als 3000 Euro im Jahr.
  • Eine genaue Berechnung können Sie in diesem Ersparnisrechner vornehmen. Sie berechnet die Ersparnis im obigen Beispiel auf 3559 Euro.
  • Gaspreis ist 2022 mehr als verdoppelt. Zusammen mit der Inflation bedeutet dies einen Anstieg der Ausgaben um gut dreitausend Euro pro Haushalt. Rechnen Sie selbst.

Grunden aufzuhören

Dass Rauchen schädlich ist, wissen wir inzwischen. Freilich haben wir das schon immer gewusst. Für mich, noch jung, gesund und naiv, war das kein Grund, aufzuhören.

Auf der anderen Seite gibt es sehr deutliche kurzfristige Gewinne. Ein Ausstieg würde die plumpe Abhängigkeit beenden, die dazu führt, dass die Sucht mich regelmäßig mürrisch macht.

Hinzu kommt, dass das bodenlose Loch, in das ich mein Zigarettengeld werfe, aufgrund des historischen Anstiegs der Energiepreise bereits tief genug ist.

Ersparnis nichtrauchen

Wie oben errechnet, können Sie mit der Raucherentwöhnung leicht mehrere tausend Euro pro Jahr sparen. Eine genauere Schätzung ergibt der Ersparnisrechner.

Durch Rezession und Explosion der Energiepreise sind die Ausgaben dieses Jahr stark gestiegen. Der Gaspreis ist dieses Jahr für Haushalte mehr als verdoppelt. Das sind leicht ein paar tausend Euro mehr im Jahr: so viel, wie man beim Rauchen sparen kann.

Rauchen aufhören AOK

Die AOK hilft mit u.a. einer Onlinegruppentraining und Tipps.

Tipps aufhören rauchen

Kalter EntzugBei der Wortwahl „versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören“ bleibt die Möglichkeit des Aufgebens bestehen. Sie wollen es nicht versuchen, Sie wollen aufhören. Hören Sie auf.

Allerdings können die Entzugserscheinungen bei starken Rauchern so stark sein, dass es für Sie von Vorteil sein kann, wenn Sie innerhalb einer Woche schrittweise aufhören.

StressabbauEs ist ein Irrglaube, dass Rauchen beruhigend wirkt. Ihr Körper wird nur während der Fütterung der Sucht beruhigt – die übrige Zeit ist er gestresst.

Versuchen Sie es mit nachhaltigeren Methoden des Stressabbaus, z. B. Bewegung im Freien, Yoga, Meditation. Meditation kann ich überhaupt nur empfehlen.

TagebuchFühren Sie ein Tagebuch. Schreiben Sie jeden Tag auf, wie Sie sich fühlen. Beschreiben Sie auch die Momente, in denen Sie davon profitiert haben, nicht mehr zu rauchen. Und notieren Sie, wie viel Geld Sie gespart haben.
GruppenzwangSagen Sie allen im Voraus, dass Sie aufhören werden. Nutzen Sie den Gruppenzwang zu Ihrem Vorteil.
Gemüse und ObstFast Food, Kaffee und Alkohol verleiten dazu, wieder zu rauchen (und sind ohnehin ungesund). Essen Sie gesünder (zumindest in den ersten Wochen), das hilft wirklich.

Die 4 A-Tipps der BZgA

Wenn die Raucherentwöhnung Ihnen für einen Moment zu schwer fällt: Aufschieben (atmen Sie zehnmal tief durch), Ausweichen (vermeiden Sie Raucherpausen usw), Abhauen (entfernen Sie sich aus Rauchergruppen) und Ablenken (ersetzen Sie das Rauchen mit etwas Schönem).

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